18.09.2017

von B° RB

Kostbarkeiten aus Mozarts Zeit

Welturaufführung fränkischer Werke im Rossini-Saal

Concerto Würzburg

Enthusiasmus, Entdeckerfreude und exquisite Interpretationen erwartet das Publikum am Samstag, 23. September, beim Konzert mit dem Concerto Würzburg. Auf dem Programm stehen neben bekannten Kompositionen auch unbekannte musikalische Werke aus der Zeit der Wiener Klassik, die in und um Würzburg entstanden sind. Das Publikum kann sich hierbei auf Erstaufführungen freuen. Das Kammerkonzert „Kostbarkeiten aus Mozarts Zeit“ findet um 19:30 Uhr im Rossini- Saal statt.

Das Concerto Würzburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musik aus der Zeit der Klassik und des Barock, die in und um Würzburg entstanden ist, wieder aufleben zu lassen. Das Ensemble orientiert sich dabei an der bis 1804 existierenden Würzburger Hofkapelle, in deren Reihen sich herausragende Musiker befanden. Concerto Würzburg setzt neben bekannten Kompositionen von Mozart, Beethoven oder Haydn, bewusst Werke zu Unrecht in Vergessenheit geratener fränkischer und anderer süddeutscher Komponisten wie Georg Anton Kreusser, Joseph Martin Kraus, Friedrich Hartmann Graf und vielen mehr auf sein Programm. Dabei erschließen Verena Fischer (Traversflöte), Franz Fischer (Violine), Zsuzsanna Czentnár (Violine), Wolfram Fortin (Viola) und Dimitri Dichtiar (Violoncello) auf Originalinstrumenten die oft überraschende Qualität der Stücke.

In Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Würzburg beschäftigen sich die Musiker intensiv mit den vorhandenen Quellen. An diesem Abend präsentiert das Ensemble mit innovativen Konzertformen die neu entdeckten und größtenteils erstaufgeführten Werke. Entscheidende Impulse erhielt das Ensemble von Reinhard Goebel. Die Musiker des Ensembles sind alle Spezialisten auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. Als Solisten und Stimmführer in verschiedenen renommierten Barockensembles spielen sie Konzerte rund um die Welt.

Informationen zu den Künstlern

Verena Fischer begann ihre künstlerische Laufbahn nach einem Flötenstudium als Soloflötistin der Jungen Deutschen Philharmonie und der Südwestdeutschen Philharmonie. Später gründete sie ihr eigenes Ensemble Concerto Würzburg. Seit dem Wintersemester 2016/17 hat sie einen Lehrauftrag für Traversflöte an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Franz Peter Fischer studierte Violine in München und Düsseldorf. Von 1986 bis 1988 war er Erster Konzertmeister der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz. Seit 1988 fungiert er ebenfalls als Erster Konzertmeister im Philharmonischen Orchester Würzburg. Von 1995 bis 2015 unterrichtete er an der Musikhochschule Würzburg.

Zsuzsanna Czentnár wurde in Budapest geboren und studierte an der Franz Liszt Akademie Budapest sowie an der Kölner Hochschule. Orchestererfahrungen sammelte sie unter anderem bei dem Jeune Orchestre Atlantique in Frankreich, dem Sinfonieorchester Aachen und dem Limburg Sinfonie Orkest. Seit 2012 ist sie Mitglied des auf die Renaissance spezialisierten Ensembles Exquisite Noyse. Wolfram Fortin wurde in Graz geboren und lebt als freischaffender Musiker in

Wien. Er studierte Konzertfach und Musikpädagogik in Wien, Lübeck und Paris. 2002 erhielt er das Konzertdiplom mit Auszeichnung. Er ist regelmäßig zu Gast auf Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Innsbrucker Festwochen oder dem Cervantes Festival in Mexiko. Seit 2010 unterrichtet er am Zentrum für Musikvermittlung in Wien Viola und Kammermusik.

Dmitri Dichtiar wurde in Moskau geboren. Er war dort Schüler der Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder. Nach dem erfolgreichen Abschluss besuchte er das Moskauer Konservatorium. Seine Diplome bekam Dmitri Dichtiar an der Hochschule für Musik Detmold sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Orchestererfahrungen sammelte er in verschiedenen renommierten Ensembles wie dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und als Solocellist im Detmolder Kammerorchester.

Eintrittskarten sind in der Tourist-Information Arkadenbau, telefonisch unter 0971 8048-444 oder unter folgender E-Mail-Adresse: kissingen-ticket@badkissingen.de erhältlich.

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