31.05.2018

von B° RB

Kissinger Sommer

Akustische Weltklasse in stilvollen Räumlichkeiten

Rossini-Saal

Der Kissinger Sommer entführt Gäste regelmäßig in andere Welten, exzellente Künstler treffen hier auf historische Räumlichkeiten mit atemberaubender Akustik. Neben dem weltbekannten Max-Littmann-Saal, dem Rossini-Saal und anderen hochklassigen Locations wird beim Kissinger Sommer 2018 auch erstmals das 1871 eröffnete und 2017 frisch sanierte Luitpoldbad bespielt. 

Max-Littmann-Saal: Schillernde Klangwelten

Als einer der besten Konzertsäle der Welt wurde der 455 Quadratmeter große Max-Littmann-Saal ursprünglich für Bälle und Konzerte konzipiert. Schon die 16 Meter Deckenhöhe des 1913 eingeweihten Saals sind beeindruckend. Für eine ausgezeichnete Akustik sorgen die mit Intarsien und Ebenholz verzierte Wandvertäfelung aus Kirschbaumholz sowie der dreiseitige großzügige Balkon. Gemeinsam mit den faltbaren, unsichtbar in die Säulen versenkbaren Türen verleihen sie dem Saal im Regentenbau Bad Kissingen seinen einzigartigen Charakter. Heute geben sich hier nicht nur bedeutende Orchester und internationale Künstler die Ehre, der Saal wird auch für Kongresse, Tagungen und Veranstaltungen aller Art genutzt. 

Rossini-Saal: Stimmungsvolle Atmosphäre

Der 350 Quadratmeter große Saal im Arkadenbau ist nach dem italienischen Komponisten Gioachino Rossini benannt, der einst als Kurgast in Bad Kissingen weilte. Der Rossini-Saal vermittelt eine feierliche und beeindruckende Stimmung, wurde er doch einst im Auftrag von König Ludwig I. als „Königlicher Conversationssaal“ und damit Alleinstellungsmerkmal Bad Kissingens gegenüber der Vielzahl anderer deutscher Bäder in Auftrag gegeben. Mit seinen Rundbögen und der prächtigen Kassettendecke bietet er heute eine hervorragende Akustik und eignet sich besonders für Kammermusik und Klavierkonzerte

Luitpoldbad: Musikgenuss unter freiem Himmel

1835 durch eine Aktiengesellschaft gegründet und finanziert, wurde das Badehaus unter der Schirmherrschaft Prinzregent Luitpold von Bayerns zum größten seiner Art in Europa. Um 1905 hatte man beeindruckende 236 Badekabinen zu bieten. Nachdem der Bäderbetrieb Ende der 1970er Jahre komplett eingestellt wurde, ist der Innenhof des historischen Gebäudes nach aufwendigen Sanierungsarbeiten nun erstmals Spielstätte des Kissinger Sommers. Unter freiem Himmel wird hier das große Eröffnungskonzert mit dem Venice Baroque Orchestra und Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ stattfinden.

Kurgarten Cafe, KissSalis Therme und Co.

Der Kissinger Sommer verwandelt die ganze Stadt in ein akustisches Paradies. Mit Blick auf den Kurgarten lauscht man im Kurgarten Cafe den Klavierklängen der kubanischen Jazzpianistin und Komponistin Marialy Pacheco. Auch das ebenfalls von Max Littmann im Jugendstil entworfene Kurtheater und der Schmuckhof des Arkadenbaus stehen regelmäßig auf der Liste der Spielstätten. Neben all den historischen Gebäuden ist nun auch ein ganz modernes im Programm zu finden: Tora Augestad mit ihrer Band „Music for a while“ verwandelt die KissSalis Therme mit Songs von John Dowland bis Kurt Weill für einen Abend in einen Konzertsaal. Der Clou: Gäste können die Musik über und unter Wasser genießen. 

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