13.02.2019

von B° RB

Symphoniekonzert

Symphoniekonzert mit dem Sinfonieorchester Con Brio Würzburg. Solisten: Cornelia und Christian Emmert

Cornelia und Christian Emmert

Am Freitag, 15. Februar, spielt das Sinfonieorchester Con Brio unter der Leitung des Gründers Dr. Gert Feser ein Symphoniekonzert im Max-Littmann-Saal. Auf dem Programm stehen Anton Bruckners 6. Sinfonie und Johannes Brahms Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester. Als Solisten sind Cornelia und Christian Emmert zu Gast. 

Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr.

Mit dem Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester in a-moll von Johannes Brahms und mit der Sinfonie Nr. 6 in A-Dur von Anton Bruckner kommt das Sinfonieorchester Con Brio Würzburg mit zwei zentralen Werken der Spätromantik nach Bad Kissingen. Johannes Brahms schrieb sein ungewöhnliches Werk im Jahr 1887 für den Cellisten Robert Hausmann und den Geiger Joseph Joachim. Mit letzterem lag der Komponist seit Jahren im Streit, so dass man das Doppelkonzert mit Fug und Recht als ein Werk der Wiederannäherung, ja der Versöhnung betrachten kann. Das zeigt sich auch in der musikalischen Faktur des Konzertes, die den Soloinstrumenten neben aller konzertierenden Selbstbehauptung immer wieder wunderbare Gesten des Miteinanders anträgt – so etwa im herrlichen zweiten Satz, dessen Anfang wie „aus einem Herzen und einer Seele“ erklingt. Die Soloparts übernehmen die zwei außergewöhnlichen jungen Künstler Cornelia und Christian Emmert, die seit ihrer Kindheit zusammen musizieren.

Dem a-moll des Solokonzertes antwortet das strahlende A-Dur von Bruckners 6. Sinfonie. Der Komponist bezeichnete seine Sechste selbst als seine „Keckste“, und in der Tat werden die grandiosen thematischen Erfindungen des Werkes zu musikalischen Architekturen zusammengefügt, die den melodischen und kontrapunktischen Errungenschaften der Vorgängersinfonien eigenwillig Neues hinzufügen – und das nicht nur im wagemutigen Scherzo, in dem die Musik sich aus bizarren Kleingesten zu gewaltigen Klangräumen auftürmt, zu einem aus Tönen errichteten donaumonarchischen Weltreich.

Informationen zu den Künstlern

Das Sinfonieorchester Con Brio mit seinem Gründer und Dirigenten Dr. Gert Feser wurde 1988 gegründet. Gut ausgebildete Laien, Musikstudenten und Profis, also Musikbegeisterte aller Altersstufen und vieler unterschiedlicher Nationen, finden in diesem Orchester ihre musikalische Heimat. Musiziert wird auf hohem Niveau. Dr. Gert Feser leitet das Orchester mit professionellem musikalischen Können. Die Symphoniekonzerte sind mit jeweils zwei anspruchsvollen Programmen im Jahr längst zu einem festen und freudig erwarteten Bestandteil der Konzertkalender in Würzburg und Umgebung geworden.

Das Geschwisterpaar Cornelia (geboren 1995) und Christian Emmert (geboren 1993) musiziert seit frühester Kindheit zusammen. Schon nach wenigen Jahren Unterricht wurden beide in das Pre-College der Hochschule für Musik Würzburg aufgenommen, wo Cornelia Emmert von Prof. Orfeo Mandozzi, Christian Emmert von Prof. Conrad von der Goltz und später von Prof. Herwig Zack unterrichtet wurden. Während dieser Zeit sind Cornelia und Christian Emmert sowohl als Solisten als auch in kammermusikalischer Besetzung mit Preisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet worden. Dazu kamen solistische Auftritte, etwa von Cornelia Emmert mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Würzburg. Eine wichtige Erfahrung war für beide die Teilnahme an zahlreichen Orchesterprojekten, so im Bayerischen Landesjugendorchester und im Bundesjugendorchester, wo sie auch als Konzertmeister bzw. Stimmführer auftraten. Aktuell sind die Geschwister Mitglieder der Jungen Norddeutschen Philharmonie und zudem ist Christian Konzertmeister des Abaco Orchesters München. Cornelia und Christian teilen ihre Begeisterung für die Kammermusik. Wichtige Impulse erfuhren beide bei zahlreichen Kammermusik- und Meisterkursen in Streichquartett- und Klaviertriobesetzung, unter anderem beim Juilliard String Quartet, und Maximilian Hornung.

Derzeit studiert Cornelia an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Maria Kliegel Violoncello und außerdem Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln. Christian studierte Violine an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Markus Wolf und zudem Rechtswissenschaft an der LMU München.

Eintrittskarten sind in der Tourist-Information Arkadenbau, telefonisch unter 0971 8048-444 oder unter folgender E-Mail-Adresse: kissingen-ticket@badkissingen.de erhältlich.

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